NGFN-PLUS
Alzheimer: Identifikation genetischer/epigenetischer Faktoren bei der Alzheimer Krankheit
| Leitung: | Prof. Dr. Matthias Riemenschneider | |
| Institut: | Universitätsklinikum des Saarlandes | |
| Homepage: | http://www.uniklinikum-saarland.de |
Die Alzheimer Krankheit (AK) ist ein bedeutendes Gesundheitsproblem der industrialisierten Länder, mit weltweit hunderten von Millionen Patienten. Weitergehende Analysen von kausalen Genen und molekularen Mechanismen, welche der Alzheimer Krankheit zugrunde liegen, sind von großer Bedeutung, um die Pathogenese dieser Krankheit besser zu verstehen und wirkungsvollere diagnostische sowie therapeutische Verfahren entwickeln zu können. Das Verbundvorhaben will dementsprechend neue genetische und epigenetische Faktoren bei sporadischen Formen der Alzheimer-Krankheit mit genomweiten Ansätzen identifizieren. Die genomweite Assoziationsstudie umfasst 1.000 Patienten und 1.000 Personen in einer Vergleichsgruppe. So identifizierte signifikante chromosomale Regionen werden anhand diverser unabhängiger Kollektive repliziert und überprüft. Epigenetische DNA-Veränderungen sollen ebenfalls genomweit mit etablierten Chip-Technologien untersucht werden. Zusätzlich sollen die genetischen Ursachen bei Familien mit autosomal-dominanter Alzheimer-Erkrankung durch Kopplungsanalysen und Sequenzierung identifiziert werden. Die Validierungen und Replikationen werden nach Effektstärken priorisiert. Identifizierte Gene und Genvarianten sollen in Zellkultur- und in Mausmodellen funktionell weitergehend untersucht werden.
- TP3 Die physiologische Funktion von BACE1 – ist BACE1 ein geeignetes Therapie-Ziel?
- TP4 In vivo Analyse der funktionellen APP-Domänen
- TP6 Regulation der Genexpression und der neuroprotektiven Wirkung von ADAM10
- TP8 Identifikation und Charakterisierung von Modulatoren der Alzheimer-Pathogenese
- TP9 Tiermodelle für Alzheimer-Kandidatengene
- Publikationen
KTT
TAG DER GENOMFORSCHUNG
TERMINE
JOBS
NGFN- MEETING
NGFN1&2
Links


