NGFN PLUS
Atherogenomics
| Leitung: | Prof. Dr. Heribert Schunkert | |
| Institut: | Universität Lübeck | |
| Homepage: | www.uk-sh.de |
Ziel unseres Projektes ist die Identifizierung und funktionelle Charakterisierung genetischer Varianten, die mit Atherosklerose-Erkrankungen assoziiert sind. Im Rahmen des NGFNplus Programmes soll dieses Bestreben mechanistische Einblicke in die molekulare Pathogenese der Atherosklerose ermöglichen. Letztendlich sollen genbasierte Datenbanksysteme entwickelt und das Design neuer therapeutischer Strategien ermöglicht werden. Das Atherogenomics-Programm baut auf Resourcen auf, die aus dem NGFN2-Programm und weiteren nationalen und internaionalen Projekten stammen. Die Investigatoren haben bereits große Patienten-Kohorten mit Myokardinfarkt (MI), koronaren Herzerkrankungen (KHK), zerebrovaskulären Erkrankungen und peripher arteriosklerotischen Gefäßerkrankungen untersucht. Weiterhin wurden populationsbasierte Kohorten extensiven klinischen und Labor-Untersuchungen für Intermediär-Phänotypen der Atherosklerose unterzogen. Die ersten genomweiten Analysen (GWAS) mit diesen Fällen haben zur Identifizierung erster Gene und Genomregionen geführt, die reproduzierbar mit MI und KHK assoziiert sind. Weitere GWAs mit koronaren und peripheren Phänotypen der Atherosklerose für detailliertere Untersuchungen sind bereits abgeschlossen. Parallel dazu wurden durch unsere Gruppe Kosegregations-Analysen an Mäusen durchgeführt, mittels derer erfolgreich neue Gene indentifiziert wurden, die bei Atherosklerose-Erkrankungen, Gefäßverkalkungen und beim Schutz vor Atherosklerose involviert sind.
Somit ist der Atherogenomics Verbund in der Lage, weitere Genomvarianten bei Mäusen und Menschen zu identifizieren und ihre klinische Relevanz zur Atheroskleorose zu untersuchen. Vor allem planen wir weitere Untersuchungen der GWA-Studien, gefolgt von der Validierung und Globalisierung der Genvarianten, die mit Atherosklerose assoziiert sind. Ferner ist es unser Ziel, diese Erkenntnisse zu privaten Unternehmen für weitere Verwertungen zu transferieren.
Somit ist der Atherogenomics Verbund in der Lage, weitere Genomvarianten bei Mäusen und Menschen zu identifizieren und ihre klinische Relevanz zur Atheroskleorose zu untersuchen. Vor allem planen wir weitere Untersuchungen der GWA-Studien, gefolgt von der Validierung und Globalisierung der Genvarianten, die mit Atherosklerose assoziiert sind. Ferner ist es unser Ziel, diese Erkenntnisse zu privaten Unternehmen für weitere Verwertungen zu transferieren.
- TP A1 Vergleichende Kartierung von Kopplungs- und Assoziationsbefunden beim Herzinfarkt
- TP A2 Genomische Analysen der Hauptstammstenose und der koronaren Verkalkung
- TP A3 Genomics und funktionelle Analysen subklinischer Phänotypen kardiovaskulärer Erkrankungen
- TP B1 Komparative Untersuchung genetischer Faktoren der Atherosklerose-Disposition
- TP B2 Untersuchungen zur Rolle des Abcc6-Gens für die Pathogenese der dystrophen Verkalkung
- TP C1 Kohorten kardiovaskulärer Patienten und Kontrollen (MONICA/KORA, Deutsche Herzinfarkt-Familienstudie, PREVENT-IT, LE-HEART)
- TP C2 Genetisch-epidemiologische Methodenplattform
- TP D1 Untersuchung der Genexpression bei subklinischer Atherosklerose und akutem Myokardinfarkt
- TP D2 Funktionelle Genomik von HDL Cholesterin Subklassen
- TP E1 Implementierung und Validierung eines diagnostischen SNP-Arrays für die frühe Diagnose und verbesserte Risikostratifizierung kardiovaskulärer Erkrankungen
- TP E2 Evaluation eines “50K Vascular Disease” SNP Chip in der bevölkerungsbezogenen MONICA/KORA Fall-Kohorten Studie und Replikation der Ergebnisse der 500K GWAS in MONICA S3 zu inflammatorischen Intermediärphänotypen.
- Publikationen
KTT
Best of NGFN 2012/13
AKTUELL
NGFN-MEETING-2012
NGFN MEETING
TAG DER GENOMFORSCHUNG
NGFN1&2
JOBS
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