Aktuelles aus NGFN-Plus
Brustkrebszellen werden durch miRNAs ausgebremst
Kleine regulierende micro-RNAs der miR-200 Familie werden bei voranschreitendem Tumorwachstum häufig herab reguliert. Erstmals konnten nun NGFN-Wissenschaftler um PD Dr. Stefan Wiemann und Dr. Özgur Sahin zeigen, dass sich diese miRNA Familie in zwei Cluster unterteilen lässt, die verschiedene Effekte im Hinblick auf das Einwandern und die
Apoptose von Brustkrebszellen haben und potentielle therapeutische Ankerpunkte darstellen könnten.
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Neue Erkenntnisse zur Entstehung der Parkinson-Erkrankung
In einer Studie, die im Rahmen des NGFN durchgeführt wurde, zeigten Wissenschaftler des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung erstmals, dass die beiden
Proteine PINK1 und Parkin gemeinsam die Entsorgung geschädigter Mitochondrien steuern und wie sie das tun. Eine Störung dieses Entsorgungsmechanismus könnte entscheidend an der Entstehung der
Parkinson-Erkrankung beteiligt sein.
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Neuartige Form der Herzschwäche und deren Mechanismus gefunden
Wissenschaftler des NGFN identifizierten das
Protein Nexilin und fanden heraus, dass
Mutationen des Proteins zu einer starken Beeinträchtigung des Herzmuskels und damit zu einer neuartigen Form der
Herzschwäche führen. Sie konnten zeigen, dass Nexilin den Herzmuskel vor Schädigung schützt und entscheidend für seine enorme Leistungskraft ist.
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Neue Hinweise zur Sprachentwicklung
Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes untersuchten mit einem umfangreichen Screening-Programm ein Mausmodell, das ein humanes Schlüsselgen für die menschliche Sprache trägt. Im Gehirn der Mäuse fanden sich Veränderungen, die in engem Zusammenhang mit der Sprachentwicklung stehen könnten.
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Genomweite Assoziationsstudien - Forschungsansatz mit Erfolgsgarantie
In genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) können Humangenetiker erkrankungsassoziierte
Gene und ihre natürlich vorkommenden häufigen Varianten identifizieren, die in der Allgemeinbevölkerung das Erkrankungsrisiko für Volkskrankheiten erhöhen. Mit diesem Ansatz entdeckten Wissenschaftler neun Genvarianten, die ihre Träger zu Veränderungen im Herzrhythmus prädisponieren. Diese Erkenntnisse sollen zu einer Verbesserung der individualisierten Medizin und zur Entwicklung neuer Therapieformen gegen Vorhofflimmern genutzt werden.
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Hyperaktives Dornröschen: Optimiertes Werkzeug für den Gentransfer
Forschern des NGFN ist es gelungen, ein von ihnen entwickeltes springendes
Gen (Transposon) aktiver zu machen und damit ein optimiertes Werkzeug zur Anwendung in der Gentherapie zu entwickeln, sicherer, leichter und günstiger als jede bisherige Methode.
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Genvarianten erhöhen das Risiko für eine schwere Form von Parkinson
Die Ursachen der Multisystematrophie (MSA), einer besonders schweren Form des
ParkinsonSyndroms, waren bislang völlig unbekannt. Forscher des NGFN haben nun erstmals gezeigt, dass erbliche Genvarianten das Risiko, an einer Multisystematrophie zu erkranken, deutlich erhöhen.
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Entschlüsselung von Herzinfarkt-Genen
Wissenschaftler des NGFN haben bei Herzinfarktpatienten
Gene entdeckt, die in überraschender Weise mit diesem Krankheitsbild korrelieren. Demnach sind viel mehr Mechanismen für die Vererbung des Herzinfarktes wichtig, als bisher bekannt. Neue Mechanismen bedeuten aber auch neue Ansätze für die Prophylaxe und Therapie des Herzinfarktes.
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Dem Übergewicht auf der Spur
Zu etwa 60 Prozent wird durch das
Erbgut bestimmt, ob eine Person Übergewicht oder sogar eine Fettleibigkeit entwickelt. Wissenschaftler des NGFN konnten nachweisen, warum ein bestimmtes Gen entscheidend für die Entstehung von Übergewicht und Fettleibigkeit ist.
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