NGFN-PLUS
Protein-Protein-Interaktions-Netzwerke für affektive Störungen und Schizophrenie
| Leitung: | Prof. Dr. Erich Wanker | |
| Institut: | Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch | |
| Homepage: | www.mdc-berlin.de/de/research |
Das Hauptziel dieses Teilprojektes ist die Erstellung eines umfassenden Netzwerkes von interagierenden Proteinen, die bei affektiven Störungen und Schizophrenie eine Rolle spielen. Dabei kommen Yeast-two-hybrid (Y2H)-Hochdurchsatzverfahren zum Protein-Protein-Wechselwirkungs (PPI)-Screening und bioinformatische Methoden zum Einsatz.
Die im Y2H-Assay erhaltenen Ergebnisse sollen auch in Säugetiertierzellen mit einer modifizierten Version der LUMIER-Methode (luminescence-based mammalian interactome mapping technology; Barrios-Rodiles et al. 2005, Science) bestätigt werden. Gefundene Proteinkomplexe werden systematisch mit Koimmunopräzipitation, Kolokalisierungsuntersuchungen und bioinformatischen Analysen validiert. Potenzielle Krankheitsgene und Modulatoren von Krankheitsprozessen werden mit bioinformatischen Methoden vorhergesagt. Die Vorhersagen werden durch Sequenzierung und Gentypisierung von Patienten-DNA und durch funktionelle Studien mit Krankheits-Modellsystemen validiert. Es wird möglich sein, Krankheitsgene oder Krankheitsmodulatoren zellulären Stoffwechselwegen zuzuordnen, die bei affektiven Störungen und Schizophrenie verändert sind.
Dieses Teilprojekt wird außerdem die molekularen Zusammenhänge zwischen verschiedenen affektiven Störungen und Schizophrenie klären und zur Identifizierung neuer Therapieansätze beitragen. Um den direkten Zugriff auf PPI-Daten des Menschen über einen einzigen Zugang zu erleichtern, werden die gewonnen Daten in die aktuell verfügbaren Datensätze der UniHI-Datenbank integriert (Unified Human Interactome; Chaurasia et al. 2007).

Aufbau eines großen Protein-Protein-Interaktionsnetzwerkes aus MooDS-Proteinen.
Die im Y2H-Assay erhaltenen Ergebnisse sollen auch in Säugetiertierzellen mit einer modifizierten Version der LUMIER-Methode (luminescence-based mammalian interactome mapping technology; Barrios-Rodiles et al. 2005, Science) bestätigt werden. Gefundene Proteinkomplexe werden systematisch mit Koimmunopräzipitation, Kolokalisierungsuntersuchungen und bioinformatischen Analysen validiert. Potenzielle Krankheitsgene und Modulatoren von Krankheitsprozessen werden mit bioinformatischen Methoden vorhergesagt. Die Vorhersagen werden durch Sequenzierung und Gentypisierung von Patienten-DNA und durch funktionelle Studien mit Krankheits-Modellsystemen validiert. Es wird möglich sein, Krankheitsgene oder Krankheitsmodulatoren zellulären Stoffwechselwegen zuzuordnen, die bei affektiven Störungen und Schizophrenie verändert sind.
Dieses Teilprojekt wird außerdem die molekularen Zusammenhänge zwischen verschiedenen affektiven Störungen und Schizophrenie klären und zur Identifizierung neuer Therapieansätze beitragen. Um den direkten Zugriff auf PPI-Daten des Menschen über einen einzigen Zugang zu erleichtern, werden die gewonnen Daten in die aktuell verfügbaren Datensätze der UniHI-Datenbank integriert (Unified Human Interactome; Chaurasia et al. 2007).

Aufbau eines großen Protein-Protein-Interaktionsnetzwerkes aus MooDS-Proteinen.
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