NGFN-PLUS
Mausmodelle des Pankreaskarzinoms
| Leitung: | Prof. Dr. Roland M. Schmid | |
| Institut: | Technische Universität München | |
| Homepage: | www.tumuenchen.de/ |
Das Pankreaskarzinom ist trotz unseres zunehmenden Verständnisses wichtiger Signalwege und Mechanismen der Tumorentstehung weiterhin sehr schwer zu therapieren. Viele vielversprechende neue Substanzen haben in umfangreichen Patientenstudien nicht die erhoffte Wirksamkeit gezeigt, so dass ein großer Bedarf an präklinischen Modellen besteht, die prädiktiv hinsichtlich eines klinischen Benefits sind. Die Schwierigkeit in der Entwicklung und Einführung neuer Substanzen in die Klinik liegt somit zum einen in der Selektion der effektivsten und sichersten Wirkstoffe aus der großen Liste von Kandidaten und zum anderen in der Validierung, beide in geeigneten der humanen Erkankung möglichst ähnlichen Modellen zur Testung der Wirksamkeit. Ein Ansatz ist es, das humane Pankreaskarzinom und seine Charakteristika wie etwa Tumorwachstum, histologisches Erscheinungsbild, Metastasierungsmuster, genetische Veränderungen und die „response“ auf Therapien in der Maus exakt nachzubilden. Durch Einsatz moderner molekularer Techniken kann in genetisch–veränderten Mäusen (GEM; genetically engineered mice) das humane Pankreaskarzinom erstaunlich ähnlich rekapituliert werden. Diese Pankreaskarzinom-GEM-Modelle werden in diesem TP generiert, charakterisiert und den verschiedenen TPs zur Verfügung gestellt um Kandidatengene und geeignete Wirkstoffe der pankreatischen Karzinogenese zu analysieren. Neben der Rolle der Gene in der Tumorprogression und der präklinischen Testung von Wirkstoffen, die gegen inhibierbare Zielgene gerichtet sind, sollen zusätzlich serologische Markeranalysen und multimodale Bildgebungsverfahren methodisch etabliert und evaluiert werden.
Weitere Teilprojektleiter:
KTT
TAG DER GENOMFORSCHUNG
AKTUELL
JOBS
NGFN- MEETING
NGFN1&2
Links


