NGFN-PLUS

GMC - Verhaltensscreen

Leitung:    Prof. Dr. Wolfgang Wurst
Institut: Helmholtz Zentrum München, Institut für Entwicklungsgenetik
Homepage: www.helmholtz-muenchen.de/en/idg
Neuropsychiatrische Erkrankungen sind häufig komplex und polygener Natur. Viele Symptome wie z.B. kognitive Defizite, kommen in verschiedenen Erkrankungen vor, und es besteht zudem eine hohe Komorbidität z.B. von Depressionserkrankungen mit Herz-Kreislauf- und metabolischen Erkrankungen.
Um die genetischen Grundlagen neuropsychiatrischer Erkrankungen besser zu verstehen, werden wir die phänotypischen Veränderungen im Verhalten von mutanten Mauslinien untersuchen. Zur Anwendung kommen etablierte Verhaltenstests, mit deren Hilfe die phänotypischen Erscheinungsformen des Verhaltens von Mäusen in Komponenten zerlegt werden können, die sogenannten Endophänotypen. Untersucht werden Endophänotypen, deren Bedeutung für neuropsychiatrische Erkrankungen bekannt ist. Darüber hinaus werden wir in entsprechenden Challenge-Tests den Einfluss äußerer Faktoren wie Stress und Umweltbedingungen, aber auch der körperlichen Aktivität, auf neuropsychiatrische Endophänotypen untersuchen. Ziel unserer Arbeiten ist es, in Zusammenarbeit mit anderen Partnern des NGFN-Netzwerkes, die Gene und molekularen Signalwege zu identifizieren, die bei der Pathogenese neuropsychiatrischer Erkrankungen beteiligt sind.



Weitere relevante Internet-Links:
The German Mouse Clinic

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