NGFN-TRANSFER
Aktivierung von neutrophilen Granulocyten durch kleine Plasmaproteine von Uremikern
| Leitung: | Dr. Horst-Dieter Lemke | |
| Institut: | EXcorLab GmbH, R&D, Industriecenter Obernburg, D-63784 Obernburg | |
| Homepage: | www.excorlab.de |
Uremiker sind sehr infektanfällig und in einem Zustand der permanenten Mikroinflammation. Weil Uremiker viele Stoffwechselendprodukte weder über die Niere noch die Nierenersatztherapie eliminieren können, akkumulieren diese Substanzen im Patienten. In diesem Teilvorhaben soll die Frage bearbeitet werden, ob kleine Plasmaproteine wie ?2-Mikroglobulin (Mr=11.8 kD), Myoglobin und das retinolbindende Protein (Mr=23 kD) neutrophile Granulocyten aktivieren und zur Entzündung und damit Schädigung von Gefäßen führen können. Uremische Proteine sollen aus Hemofiltraten isoliert und mit Gesamthemofiltrat, Fraktionen von Hemofiltrat sowie mit Proteinen gesunder Spender verglichen werden. Funktionale Assays der Zellen sollen dazu dienen, die unterschiedlichen Effekte auf die Immunmodulation zu charakterisieren. Darüberhinaus sollen Kokulturen von Neutrophilen mit Endothelzellen und damit ein Modell der Entzündung und Gefäßschädigung etabliert werden. Um davon unspezifische zytotoxische Effekte abzugrenzen, wird ein Zytotoxizitätsassay mit einer humanen Fibroblastenzellinie durchgeführt. Letzendlich geht es darum, zu klären, ob gegenwärtige Dialyseverfahren und Dialysemembranen dahingehend verbessert werden sollten, die Proteine im eingangs genannten Molmassenbereich beim Uremiker effizienter zu entfernen.
KTT
TAG DER GENOMFORSCHUNG
AKTUELL
JOBS
NGFN- MEETING
NGFN1&2
Links


