NGFN-PLUS
Erstellung von Genexpressionssignaturen von neurodegenerative Krankheitsprozessen
| Leitung: | Dr. Wilfried Nietfeld | |
| Institut: | Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Berlin | |
| Homepage: | www.molgen.mpg.de/research/lehrach/ |
Eine zentrale Aufgabe der biomedizinischen Forschung ist es, die Zusammenhänge
zwischen Krankheitsprozessen und der Wirkung von Therapeutika aufzuklären.
Ziel dieses Teilprojektes ist die Erstellung von Genexpressionsprofilen in lymphoblastoiden Zelllinien von Patienten mit Alzheimer’s Disease (AD), Parkinson’s Disease (PD), Amytrophic Lateral Sclerosis (ALS), Spinocerebellar Ataxia (SCA) und Huntington’s Disease (HD) sowie gesunden Probanden.
Gleichzeitig sollen Genexpressionsanalysen mit 100 bioaktiven Substanzen in lymphoblastoiden Zellen von gesunden Spendern und einer Neuroblastoma-Zelllinie durchgeführt werden.
Unter Verwendung bioinformatischer Methoden werden die erhaltenen Genexpressionsdaten mit anderem in NeuroNet erhaltenen Daten, z. B. Protein-Protein-Interaktionen verglichen und integriert. So können Änderungen in Signalwegen bei neurodegenerativen Krankheitsprozessen identifiziert und Informationen über die Wirkungsweise der Substanzen auf Genexpression und Krankheitsverlauf erhalten werden.
Durch diesen Ansatz wird ein neuer Typ von “Connectivity Map” erstellt, der krankheitsrelevante Gene als „Drug Targets“ mit bioaktiven Substanzen verknüpft und erlaubt, neue therapeutische Strategien für neurodegenerative Erkrankungen vorherzusagen. Ferner werden so auch Informationen zu möglichen Nebenwirkungen erhalten.

Abbildung:
Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme humaner Zellen, welche krankheitsspezifische Aggregate bilden (rund), als Modell der neurodegenerativen Krankheit Chorea Huntington.
zwischen Krankheitsprozessen und der Wirkung von Therapeutika aufzuklären.
Ziel dieses Teilprojektes ist die Erstellung von Genexpressionsprofilen in lymphoblastoiden Zelllinien von Patienten mit Alzheimer’s Disease (AD), Parkinson’s Disease (PD), Amytrophic Lateral Sclerosis (ALS), Spinocerebellar Ataxia (SCA) und Huntington’s Disease (HD) sowie gesunden Probanden.
Gleichzeitig sollen Genexpressionsanalysen mit 100 bioaktiven Substanzen in lymphoblastoiden Zellen von gesunden Spendern und einer Neuroblastoma-Zelllinie durchgeführt werden.
Unter Verwendung bioinformatischer Methoden werden die erhaltenen Genexpressionsdaten mit anderem in NeuroNet erhaltenen Daten, z. B. Protein-Protein-Interaktionen verglichen und integriert. So können Änderungen in Signalwegen bei neurodegenerativen Krankheitsprozessen identifiziert und Informationen über die Wirkungsweise der Substanzen auf Genexpression und Krankheitsverlauf erhalten werden.
Durch diesen Ansatz wird ein neuer Typ von “Connectivity Map” erstellt, der krankheitsrelevante Gene als „Drug Targets“ mit bioaktiven Substanzen verknüpft und erlaubt, neue therapeutische Strategien für neurodegenerative Erkrankungen vorherzusagen. Ferner werden so auch Informationen zu möglichen Nebenwirkungen erhalten.

Abbildung:
Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme humaner Zellen, welche krankheitsspezifische Aggregate bilden (rund), als Modell der neurodegenerativen Krankheit Chorea Huntington.
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