NGFN-PLUS
Quantitative Analyse von Signaltransduktionswegen mit Proteinmikroarrays
| Leitung: | Dr. Ulrike Korf | |
| Institut: | DKFZ Heidelberg | |
| Homepage: | www.dkfz.de/en/mga |
Zellen und Organe müssen zeitgleich auf unterschiedliche Botenstoffe, wie z.B. Hormone oder Wachstumsfaktoren, reagieren und gleichzeitig das Gleichgewicht zwischen physiologisch wichtigen Prozessen wie Zellteilung, Zelldifferenzierung und Zelltod aufrecht erhalten. Schnelle Prozesse wie die Phosphorylierung und Dephosphorylierung von regulatorisch wichtigen Zielproteinen spielen bei der Aufrechterhaltung des physiolgischen Gleichgesichts eine große Rolle, diese stark vernetzten zellulären Prozesse werden als "Signaltransduktion" zusammengefasst.
In Tumoren ist nun dieses zelluläre Gleichgewicht durch die verstärkte Produktion eines bestimmten Proteins oder durch mutationsbedingte Änderungen in der Funktion von Proteinen gestört. Kennzeichnend für viele Tumoren der Brust ist die Überexpression des Östrogenrezeptors ERalpha oder von HER2 einem Korezeptor der Wachstumsfaktorrezeptoren.
Das primäre Ziel dieses Subprojektes ist daher eine quantitative und zeitaufgelöste Analyse des "Crosstalks" (Quervernetzung) zwischen den Hormon- und Wachstumsfaktorrezeptor-abhängigen Signalwegen in gut charakterisierten Brustkrebszelllinien mit Hilfe von quantitativen Proteimikroarrays. Für die anschließende klinische Validierung der neu identifizierten regulatorisch wichtigen Proteine in Tumorbiopsieproben werden gleichfalls Proteinmikroarrays eingesetzt. Als weiteres Ziel wird für die quantitative Detektion von Cytokinen und tumorspezifischen löslichen Proteolyseprodukten in Patientenserun zunächst ein multiplexes hochsensitives Verfahren aufgebaut das anschließend im Hinblick auf die Identifizierung von neuen Brustkrebs-spezifischen Expressionsmarkern eingesetzt wird.
In Tumoren ist nun dieses zelluläre Gleichgewicht durch die verstärkte Produktion eines bestimmten Proteins oder durch mutationsbedingte Änderungen in der Funktion von Proteinen gestört. Kennzeichnend für viele Tumoren der Brust ist die Überexpression des Östrogenrezeptors ERalpha oder von HER2 einem Korezeptor der Wachstumsfaktorrezeptoren.
Das primäre Ziel dieses Subprojektes ist daher eine quantitative und zeitaufgelöste Analyse des "Crosstalks" (Quervernetzung) zwischen den Hormon- und Wachstumsfaktorrezeptor-abhängigen Signalwegen in gut charakterisierten Brustkrebszelllinien mit Hilfe von quantitativen Proteimikroarrays. Für die anschließende klinische Validierung der neu identifizierten regulatorisch wichtigen Proteine in Tumorbiopsieproben werden gleichfalls Proteinmikroarrays eingesetzt. Als weiteres Ziel wird für die quantitative Detektion von Cytokinen und tumorspezifischen löslichen Proteolyseprodukten in Patientenserun zunächst ein multiplexes hochsensitives Verfahren aufgebaut das anschließend im Hinblick auf die Identifizierung von neuen Brustkrebs-spezifischen Expressionsmarkern eingesetzt wird.
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