NGFN-PLUS
Identifikation und Charakterisierung von Modulatoren der Alzheimer-Pathogenese
| Leitung: | Prof. Dr. Erich Wanker | |
| Institut: | Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch | |
| Homepage: | www.mdc-berlin.de |
Das Teilprojekt Identifikation und Charakterisierung von Modulatoren der Alzheimer-Pathogenese hat zum Ziel, ein umfassendes Netzwerk miteinander in Wechselwirkung stehender Proteine zu erstellen, die für die Pathogenese der Alzheimerschen Erkrankung von Bedeutung sind. Dazu werden einerseits molekularbiologische Methoden wie Yeast two-hybrid (Y2H), Massenspektroskopie und bioinformatische Strategien eingesetzt. Mit Hilfe der Information über die Proteinkomplexe werden die Modulatoren der Alzheimer Pathogenese systematisch identifiziert und in zellbasierten Assays eingesetzt. Andererseits werden genomweite funktionelle Screening-Experimente durchgeführt um Modulatoren der Amyloidbildung zu identifizieren. Zur weiteren Charakterisierung und von Proteinen, die die Amyloid-beta Aggregation und Toxizität beeinflussen, werden systematisch Überexpressionsstudien und RNAi knock-down Experimente in neuronalen Zellmodellen durchgeführt.
Durch diese Studien identifizierte Modulatoren werden anschließend in Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern funktional validiert. Ihr mechanistischer Beitrag wird in der Folge durch Untersuchungen zur Aggregationskinetik, Aggregatstruktur und Toxizität von Amyloid-beta weiter aufgeklärt.
Dieses Teilprojekt wird signifikante Beiträge zur Identifikation neuer Krankheitsgene. Es wird zudem ein Licht auf die im Krankheitsverlauf geänderten Signalwege werfen und zur Ermittlung neuer Krankheitstargets und potentieller Modulatoren (Wirkstoffe) beitragen.

Amyloid-β- (Aβ42)-fibrillen im Rasterkraftmikroskop.
Weitere Teilprojektleiter:
Durch diese Studien identifizierte Modulatoren werden anschließend in Zusammenarbeit mit den Konsortialpartnern funktional validiert. Ihr mechanistischer Beitrag wird in der Folge durch Untersuchungen zur Aggregationskinetik, Aggregatstruktur und Toxizität von Amyloid-beta weiter aufgeklärt.
Dieses Teilprojekt wird signifikante Beiträge zur Identifikation neuer Krankheitsgene. Es wird zudem ein Licht auf die im Krankheitsverlauf geänderten Signalwege werfen und zur Ermittlung neuer Krankheitstargets und potentieller Modulatoren (Wirkstoffe) beitragen.

Amyloid-β- (Aβ42)-fibrillen im Rasterkraftmikroskop.
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