NGFN-PLUS
Steroid Screen
| Leitung: | Prof. Dr. Jerzy Adamski | |
| Institut: | Institut für Experimentelle Genetik, Helmholtz Zentrum München | |
| Homepage: | www.helmholtz-muenchen.de/en/ieg/group-molecular-endocrinology/index.html |
Steroide steuern die Differenzierungs- und Proliferationsprozesse von Zellen und Gewebe. Neuere Ergebnisse lassen auch eine Rolle des Steroidmetabolismus bei der Apoptose und der Neuroregeneration vermuten. Defekte im Steroidmetabolismus tragen zur Pathogenese vieler multifaktorieller Krankheiten wie Krebs, Polyzystisches-Ovar-Syndrome, Knochen- und Knorpelkrankheiten oder neurologischer Krankheiten bei. Es sind nur wenige Tiermodelle für Störungen des Steroidmetabolismus bekannt. Das Hauptziel des Steroid Screens ist deshalb die Identifizierung neuer Tiermodelle für menschliche Steroidstoffwechsel-Krankheiten. Im Primärscreen sollen mutante Mauslinien mit abweichendem Steroidmetabolismus gefunden werden. Dazu suchen wir nach Veränderungen in den Verhältnissen der Steroidkonzentrationen im Mausplasma. Die Schlüsselsteroide Corticosteron, Testosteron und Androstendion werden aus Plasma extrahiert und mittels LC-MS/MS quantifiziert. Mäuse mit Minderwuchs, Katarakten, Hautdefekten, Gliedermissbildungen und gestörter Reproduktionsbiologie oder Verhalten sind die interessantesten Kandidaten für den Screen, da entsprechende Phänotypen auch in menschlichen, Krankheiten des Steroidstoffwechsels beobachtet werden.

Weitere relevante Internet-Links:
The German Mouse Clinic
Helmholtz Zentrum München
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Helmholtz Zentrum München
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