NGFN-PLUS
Identifizierung Neuroblastom-auslösender Zellen
| Leitung: | Dr.Hedwig Deubzer | |
| Institut: | DKFZ Heidelberg | |
| Homepage: | www.dkfz.de/de/PaedOnko/ |
In
jüngster Zeit mehren sich die Hinweise, dass in Tumoren eine bestimmte Zellpopulation
existiert, die für das Wachstum und die Selbsterneuerung des Tumors verantwortlich
ist. Diese Zellen kommen nur zu einem sehr geringen Anteil vor und werden
aufgrund ihrer Eigenschaften in der Literatur auch als
"Krebsstammzellen" bezeichnet. Die Krebsstammzell-Hypothese
beinhaltet zudem, dass diese Zellen für Therapieresistenz und
Behandlungsversagen verantwortlich sind.
Die Existenz solcher Krebsstammzellen wurde zuerst für die Leukämie gezeigt. Auch
in soliden Tumoren wie Brustkrebs und Hirntumoren wurde diese Zellpopulation
identifiziert. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Neuroblastomzellen aus
primären Tumoren in der Lage sind, unter Kulturbedingungen für neuronale
Stammzellen sogenannte Neurosphären auszubilden. Diese exprimieren neuronale
Stammzellmarker und können in Kultur über lange Zeit passagiert werden. Die Anzahl
der sich bildenden Neurosphären korreliert dabei mit der Aggressivität der
Neuroblastom im klinischen Verlauf. In dem Projekt werden systematisch potentielle
Krebsstammzellen aus primären Neuroblastomtumoren isoliert, aufgereinigt und
funktionell charakterisiert. Hierdurch soll innheralb des Netzwerkes die
Grundlage für die Entwicklung von neuen Therapieansätzen ermöglicht werden, die
gegen Krebsstammzellen gerichtet sind.
Weitere interessante Links:
German Research Association for Neuroblastoma Targeted Therapies (GRANT)
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Weitere interessante Links:
German Research Association for Neuroblastoma Targeted Therapies (GRANT)
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