NGFN-PLUS

Veränderungen des Proteoms in frühen Entwicklungsstadien der ernährungsbedingten Adipositas

Leitung:    Prof. Dr. Martin Klingenspor                                                                   Dr. Kai Stühler
Institut: Technische Universität München                                         Ruhr-Universität Bochum
Homepage: www.molekulare-ernaehrungsmedizin.de/
Das IG „Molekulare Mechanismen der Adipositas“ zielt auf die Identifikation von Genen und Allelen, die Individuen zur Entwicklung der Adipositas prädisponieren, und deren Validierung im Hinblick auf Epidemiologie, Funktion, klinische Relevanz und therapeutischen Implikationen. Im Teilprojekt 3 “Veränderungen des Proteoms in frühen Entwicklungsstadien der ernährungsbedingten Adipositas“ (Workblock 1) untersuchen Prof. Martin Klingenspor (Molekulare Ernährungsmedizin, Technische Universität München) und Dr. Kai Stühler (Prof. Helmut Meyer, Medizinisches Proteom Zentrum, Ruhr Universität Bochum) die Veränderungen des Proteoms verschiedener Gewebe im Verlauf der Entstehung ernährungsbedingter Adipositas. Hierbei wird die Expertise der Partner in physiologischen Mechanismen der Regulation des Energiehaushalts mit Methoden der Proteomanalyse nach dem neuesten Stand der Forschung und Technik vereint. Proteomanalysen haben zum Ziel, alle Proteine einer Zelle zu erfassen, die aktuell von Genomen exprimiert werden. Dabei geht es darum, in Organismen oder ausgewählten Geweben durch differentielle Analysen Unterschiede im Proteom zu identifizieren. Diese Technologie findet breite Anwendung für den Vergleich der Proteinmuster in kranken und gesunden Geweben. Bei diesem Ansatz führt der Experimentator seine Analysen unvoreingenommen durch, also ohne den Fokus auf einen bestimmten molekularen Mechanismus, und hat somit die Chance grundlegend neue Zusammenhänge aufzudecken. Die Proteomanalysen werden somit dazu beitragen, die molekularen Mechanismen aufzudecken, die die Neigung zur ernährungsbedingten Adipositas begünstigen.


Technische Universität München:

The Center of Diet and Disease (CDD):
Weitere Teilprojektleiter: