Herzlich Willkommen beim NGFN

Das Programm der Medizinischen Genomforschung ist ein groß angelegtes biomedizinisches Forschungsprogramm in Erweiterung des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN), das in den Jahren 2008-2013 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Das Programm umfasst derzeit zwei Bereiche:

In NGFN-Plus zielen 26 Integrierte Verbünde auf die systematische Analyse molekularer Zusammenhänge und die Bekämpfung gesellschaftlich wichtiger Krankheiten.
In NGFN-Transfer transferieren acht Innovationsallianzen Erkenntnisse der Genomforschung in die medizinische und wirtschaftliche Nutzanwendung.

NEWS
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Den gewichtigen Erbanlagen auf der Spur - Neue Genvarianten für Adipositas identifiziert

Ein NGFN Forscherteam der Universität Duisburg-Essen entdeckte gemeinsam mit Kollegen aus aller Welt zwei neue Erbanlagen für früh-manifeste Adipositas in einer 14 Studien-umfassenden Meta-Analyse von genetischen Daten adipöser Kinder. Es zeigte sich, dass die entdeckten Erbanlagen auch bei Erwachsenen für das Körpergewicht relevant sind. Durch die Entschlüsselung der biologischen Mechanismen der Adipositas hoffen die Forscher, Therapien für Menschen mit Übergewicht verbessern zu können.
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Erbgut-Schnipsel gegen Brustkrebs – Neuer Ansatz deckt komplexes Wechselspiel auf

Mit einer neuentwickelten Strategie haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN-Plus) die Rolle regulatorischer microRNAs (kurz miRNAs) für einen bei Brustkrebs häufig außer Kontrolle geratenen Signalweg aufgedeckt. Das Team um Privatdozent Dr. Stefan Wiemann und Dr. Özgür Sahin am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg entdeckte drei miRNAs, die hemmend in den Signalweg eingreifen und so das Wachstum der Tumorzellen bremsen. Der eigens entwickelte Ansatz kombiniert Hochdurchsatzverfahren mit computerbasierten Analysen und ermöglicht Untersuchungen auf Netzwerkebene, statt nur einzelne Komponenten isoliert voneinander zu betrachten.
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Explosion im Genom verursacht Hirntumoren

Eine Veränderung im Gen für das Protein p53, dem „Wächter des Genoms“, führt zu einer geradezu explosionsartigen Umlagerung großer Teile des Erbguts von Krebszellen. Dies entdeckten Heidelberger Wissenschaftler an einer besonders aggressiven Gruppe von Hirntumoren bei Kindern im Rahmen einer Studie, die u.a. durch das Internationale Krebsgenomkonsortium (ICGC) sowie das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN-Plus) gefördert wurde. Die Chromosomen-Explosion lässt Zellen offenbar besonders leicht zu Krebs entarten. Die Überprüfung von Patienten auf  erbliche p53-Mutationen könnte somit dazu führen, mögliche Tumoren rechtzeitig in einem besser behandelbaren Stadium zu entdecken.
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