Neue Erkenntnisse zur Entstehung der Parkinson-Erkrankung
In einer Studie, die im Rahmen des NGFN durchgeführt wurde, zeigten Wissenschaftler des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung erstmals, dass die beiden Proteine PINK1 und Parkin gemeinsam die Entsorgung geschädigter Mitochondrien steuern und wie sie das tun. Eine Störung dieses Entsorgungsmechanismus könnte entscheidend an der Entstehung der Parkinson-Erkrankung beteiligt sein.
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Genomweite Assoziationsstudien - Forschungsansatz mit Erfolgsgarantie
In genomweiten Assoziationsstudien (GWAS) können Humangenetiker erkrankungsassoziierte Gene und ihre natürlich vorkommenden häufigen Varianten identifizieren, die in der Allgemeinbevölkerung das Erkrankungsrisiko für Volkskrankheiten erhöhen. Mit diesem Ansatz entdeckten Wissenschaftler neun Genvarianten, die ihre Träger zu Veränderungen im Herzrhythmus prädisponieren. Diese Erkenntnisse sollen zu einer Verbesserung der individualisierten Medizin und zur Entwicklung neuer Therapieformen gegen Vorhofflimmern genutzt werden.
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Brustkrebs: Immunzellen verhindern Metastasen
Ein Forscherteam des NGFN hat die Bedeutung des Immunsystems bei der
Prognose von Mammakarzinomen aufgedeckt: Sind B- und T-Lymphozyten im
Tumorgewebe besonders aktiv, verringert sich die Wahrscheinlichkeit,
dass Fernmetastasen auftreten, deutlich.
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